Monatsrosenkranz und Vortrag Maria, eine Heldin

Monatsrosenkranz und Gottesdienst für unseren verstorbenen Sodalen Kurt Proksch. Im Anschluß daran fand im Gasthof Wilder Mann ein sehr interessanter Vortrag mit vielen wunderschönen Bildern zu dem Thema „Maria eine Heldin“  statt. Referent war Herr Franz Spichtinger.

Obwohl 2000 Jahre alt, wird sie zur Projektionsfläche der Gläubigen, weil die Menschen sich in ihr wiedererkennen – in ihrem Leben voller Sorgen und Nöte – in Maria, der Schmerzensreichen. Wie das Leben der Heiligen Familie sich gestaltete, ist nicht überliefert. Zwischen der Geburt des Kindes, dem Wiederfinden ihres zwölfjährigen Sohnes im Tempel und der Hochzeit von Kana liegen 18 Jahre, in denen über Maria in der Bibel nichts berichtet wird. Auch während des öffentlichen Wirkens Jesu bleibt seine Mutter im Hintergrund und taucht erst wieder als Trauernde unter dem Kreuz auf.

Nach der Himmelfahrt erwartete sie gemeinsam mit den Jüngern die Herabkunft des Heiligen Geistes. Als mögliche Orte ihres   Todes   werden   Jerusalem   und   Ephesus   genannt.

Im Anschluß an den Vortrag bedankte sich Präfekt Kleierl mit einem Buchgeschenk.

Hauptfest 2016

Link zum Sodalenblatt 2016: Sodalenblatt-2016.pdf

Um 09:00 Uhr fand wie gewohnt der Festgottesdienst statt, der heuer musikalisch und gesanglich wunderbar vom Dekanatschor  gestaltet wurde. Zelebrant war unser neuer Präses Pater Georg. Nachmittags um 13:30 Uhr trafen sich die Sodalen zum gemeinsames Beten des Rosenkranzes. Anschließend feierliche Andacht mit Dekan Michael Hoch aus Dürnsricht als Festprediger.

Die Sodalen gedachten der 12 seit dem letzten Hauptfest verstobenen Mitgliedern.

Für ihre langjärige Mitgliedschaft wurden 13 Jubilare geehrt.

12 Männer konnten neu in die MMC aufgenommen werden.

Ein gemeinsames Beten des Weihegebets mit anschließender Eucharistischer Prozession, Opfergang, Te Deum, Großer Gott rundete das Hauptfest ab. Im Anschluss an die Feierlichkeiten trafen sich die Sodalen zum gemütlichen Beisammensein im Gasthaus „Wilder Mann“.

Teilnahme an den Männerbildungstagen in Johannisthal

An den diesjährigen Männerbildungstagen in Johannisthal nahm die MMC Pfreimd mit 16 Sodalen teil. Zu Beginn der Veranstaltung verabschiedete sich der bisherige Männerseelsorger, Domkapitular Peter Hubbauer von den Teilnehmern und stellte seinen Nachfolger, Domvikar Harald Scharf vor. Danach gab Studiendirektor a.D. Ludwig Taufer ein sehr interessantes Referat zum Thema Islam. Dabei ging er zuerst auf das Leben des Propheten Mohamed ein, dem Glaubensinhalt, verschiedene Gruppen im Islam und Reformbemühungen. Danach wurden die Unterschiede zwischen den Buchreligionen Islam – Christentum – Judentum beleuchtet. Am Abend stellte sich Domvikar Harald Scharf vor. Am Sonntag wurde nach dem Gottesdienst über die Weltkirche und die Entwicklung im Bistum Regensburg gesprochen.

Arbeitseinsatz Klosterkirche Oktavwoche

Die Lichterkette und das Altarfestband wurden anlässlich der „Marianischen Festwoche“ in der Klosterkirche um das Marienbild bzw. über dem Hauptaltar angebracht. Am Montag nach der Oktavwoche wurde von denselben Helfern alles wieder abgebaut.

Teilnehmer: Brunner Erich, Pamler Josef, Kleierl Alois und Hausmeister Grünwald Helmut.

Der Christbaum für die Klosterkirche wurde freundlicherweise wieder vom Blumenhof Butz gespendet.

Ehrung verdienter Vereinsfunktionäre durch die Stadt Pfreimd

20 Jahre (von 1993 – 2013) führte Herr Leipold mit großer Hingabe und tiefen Glaubenszeugnis als Präfekt die MMC.
Ständige Mitgliederwerbung und die große Einsatzbereitschaft als Präfekt, zum Wohle der Pfarrgemeinde waren unter anderem auch Grund dafür, dass Herr Leipold 2013 zum Ehrenpräfekten der Männerkongregation ernannt wurde.

15 Jahre (von 1995 – 2010) hatte Herr Birner als Kassier die Kassenverwaltung der Marianischen Männerkongregation inne.
Exakte Abrechnungen, und Belege sowie ein gewissenhafter lückenlos geführter Kassenbericht waren ihm stets ein großes Anliegen.

Ehrung verdienter Vereinsfunktionäre

MMC Pfreimd besichtigt das Pumpspeicherkraftwerk Reisach

Eine große Schar von ca. 40 interessierten Männern und Frauen folgte am vergangenen Freitag der Einladung der MMC Pfreimd zur Besichtigung des Pumpspeicherkraftwerks in Reisach bei Trausnitz. Frau Braun, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei der GDF SUEZ Kraftwerksgruppe Pfreimd begrüßte die Angereisten sehr herzlich und erläuterte anschaulich die Funktion des Kraftwerkes Reisach, zu dem auch der Hochspeicher Rabenleite, der Kainzmühlspeicher und -sperre, das Speicherkraftwerk Tanzmühle und das Laufwasserkraftwerk Trausnitz mit dem Stausee gehört.

Eine Besonderheit des Kraftwerkes in Reisach, das eine Leistung von 110 MW hat ist, dass hier das Umspannwerk auf dem Dach des Kraftwerkes platziert ist, was aus Platzgründen aufgrund der Enge zwischen Stausee und dem Berg Rabenleite nicht anders möglich war. Bei der Führung durch das Kraftwerk wurden die drei gewaltigen Turbinen und Pumpen, sowie die Schaltzentrale des Kraftwerkes, von der die gesamte GDF SUEZ Kraftwerksgruppe Pfreimd gesteuert wird, besichtigt. Frau Braun erklärte, dass die Hauptaufgabe darin besteht, kurzfristige Bedarfsspitzen im Stromnetz auszugleichen, bzw. auch bei einem Überangebot an Strom, diesen dem Netz kurzfristig zu entziehen, um Schäden abzuwenden.

Das Pumpspeicherkraftwerk, dass seit 1955 Strom liefert, ist ein sogenannter Schnellstarter. Es kann in Spitzenlastzeiten und bei plötzlichen Lastschwankungen in wenigen Sekunden mit voller Leistung am Netz sein. Gerade bei einem hohen Anteil an stark witterungsabhängigen Erzeugungsarten, wie zum Beispiel der Windenergie ist ein schneller Lastausgleich wie hier durch das Pumpspeicherkraftwerk zwingend notwendig. Vor allem nachts werden nicht ausgelastete Stromkapazitäten im Netz genutzt, um das Wasser über die Speicherpumpen in ein höher gelegenes Becken auf dem Hochspeicher Rabenleite, Fassungsvermögen 1,5 Mill. m³ zu heben. So wird sichergestellt, dass bei erhöhtem Strombedarf im Netz genügend Wasser zur Energieerzeugung zur Verfügung steht.

Präfekt Alois Kleierl bedankte sich zum Ende des Vortrages im Namen der MMC Pfreimd recht herzlich bei Frau Braun und überreichte ein kleines Präsent. Eine anschließende Einkehr im Gasthaus Heuberger in Atzenhof bei Trausnitz rundete den Abend ab.