Vortrag von Pater Lukas Temme

Am 16.03.018 fand um 19 Uhr im Pfarrsaal Pfreimd ein sehr interessanter Vortrag  von Pater Lukas Temme vom Kloster Miesberg (Schwarzenfeld) statt zum Thema „Die göttlichen Tugenden des Glaubens“.

Pater Lukas erklärte, dass sich die drei göttlichen Tugenden, nämlich „Glaube“, „Hoffnung“ und „Liebe“ aus der hl. Schrift, hier insbesondere aus den Schriften des Apostel Paulus, herleiten lassen. Diese Tugenden können nur gemeinsam verstanden werden. Man kann mit ihnen eine Beziehung zu Gott aufbauen und schließlich auch Gott erkennen. Nur im gemeinsamen Wirken können sie den Glauben am Brennen erhalten und die Fragebeantworten: Warum glaube ich? Die Alternative zum Glauben ist die Selbstsucht. Nur wer glaubt, kann auch die Lasten des Glaubens tragen. So gibt es auch Pflichten im Glauben, wie das missionarische Wirken,  das direkt von Jesus eingesetzt wurde oder den Messbesuch. Die Sakramente des Glaubens sind in erster Linie die Taufe und die Buße. Die Entwicklung der letzten 150 Jahre zeigt, dass wir unseren Glauben wieder neu erlernen müssen. Damals gab es in Deutschland nur Katholiken und Evangelische, seitdem kamen aber viele Religionen und Pseudoreligionen dazu.
Nach einer interessanten Diskussion rund um das Thema Glauben bedankte sich Präfekt Kleierl beim  Referenten für dessen Vortrag, und überreichte Ihm zum Abschluss eine Kerze der MMC Pfreimd.

Monatsrosenkranz

Am 13.03.2018 um 18.30 Uhr war wieder unser Monatsrosenkranz mit hl. Messe in der Stadtpfarrkirche Pfreimd, anschließend Monatstreff der Sodalen im Gasthaus „Wilder Mann“

Hauptfest am 11.03.2018

Der Festgottesdienst um 10 Uhr wurde von unserem Kirchenchor wunderbar musikalisch und gesanglich umrahmt. Hauptzelebrant war Festprediger Monsignore Thomas Schmid aus Regensburg, den Präses Pater Georg sehr herzlich begrüßte. Nachmittags fand wieder um 13:30 Uhr der Rosenkranz und die anschließende Nachmittagsandacht statt. In seiner Festpredigt brachte Monsignore Thomas Schmid den sehr zahlreich anwesenden Sodalen eindrucksvoll die herausragende Bedeutung unserer Gottesmutter Maria für die katholische Kirche im allgemeinen und auch für jeden Einzelnen dar. Zu Ehren der Mutter Gottes wurde kürzlich sogar von Papst Franziskus ein neuer Marienfeiertag für die Weltkirche festgelegt. Der Pfingstmonat wird künftig als Gedenktag Mariens, der Mutter der Kirche, begangen, berichtete Monsignore Schmid. „Die  Verehrung der Mutter Gottes in der Kirche könne bei der Betrachtung des Geheimnisses Christi und des Wesens der Kirche die Frauengestalt nicht vergessen, die Jungfrau Maria, die zugleich Christi Mutter und Mutter der Kirche ist.“ So beginnt das Dekret zur Festlegung des neuen Gedenktages.

Beim Totengedenken gedachten die anwesenden Sodalen der sieben seit dem letzten Hauptfest verstorbenen Mitglieder. Es wurden wieder fünf Neumitglieder in die MMC Pfreimd aufgenommen. Für ihre langjährige 25-, 40- und 55jährige Mitgliedschaft wurden 18 Jubilare geehrt.

Ein gemeinsames Beten des Weihegebets mit anschließender Eucharistischer Prozession durch die Stadt, Opfergang, Te Deum und Großer Gott rundete das eindrucksvolle Hauptfest ab. Im Anschluss an die Feierlichkeiten trafen sich die Sodalen zu einem gemütlichen Beisammensein im Gasthaus „Wilder Mann“.

Monatsrosenkranz in Neunaigen

Monatsrosenkranz und Gottesdienst in Neunaigen für unseren verstorbenen Sodalen Josef Pürner, anschließend Sodalentreffen im Gasthaus „Zum schwarzen Bären“. Abfahrt war um 17:00 Uhr am Marktplatz in Fahrgemeinschaften.

Monatsrosenkranz

Am 23.01.2018 war Monatsrosenkranz in der Stadtpfarrkirche für verstorbenen Sodalen Eberhard Pohl mit anschließendem Monatstreff der Sodalen im Gasthof Wilder Mann.

Einkehrtage in Johannisthal

Die Marianische Männerkongregation befasst sich bei den Männerbildungstagen in Johannisthal mit der katholischen Soziallehre.
Auch in diesem Jahr besuchten wieder einige Männer die Männerbildungstage in Johannisthal. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautete „Die katholische Soziallehre“.  Nach der Ankunft am frühen Nachmittag startete das Programm mit einem Vortrag des in der Betriebsseelsorge tätigen Richard Wittmann aus Weiden. Zu Beginn gab der Referent einen kurzen Bericht über seine Tätigkeit in den Betrieben und über die Geschichte sozialer Gedanken in der Arbeitswelt des 19. Jahrhunderts. Das soziale Gedankengut nahm mit den Arbeiten des Bischofs und Begründers der katholischen Arbeitnehmerbewegung Wilhelm Emanuel von Ketteler sowie Adolph Kolping seinen Einzug in die katholische Kirche.  Papst Leo XIII  griff 1891 diese Gedanken in der ersten Sozialenzyklika „Rerum novarum“ Thematik auf. Er kritisiert hier die Lage der Arbeiter in der Industriegesellschaft. Die Güter hätten allen Menschen zu dienen. Es wird auf der einen Seite Klassenkampf oder Gewalt abgelehnt aber ein Recht auf Eigentum, auch für die Arbeiter, betont. Diese Grundhaltung wird in mehreren weiteren Enzykliken bis heute fortgesetzt. Hier ist vor allem Papst Johannes Paul II zu nennen. Dieser lehnt sowohl Kapitalismus als auch Kommunismus ab und stellt den Menschen in den Mittelpunkt des ökonomischen Handelns. Die Sozialenzykliken unterscheiden sich meist durch eine einfachere Sprache und sind nicht nur an die Katholiken sondern an alle Menschen gerichtet.
Nach dem Abendessen wurde die Situation im Bistum, vor allem auch bezogen auf soziale Gesichtspunkte, diskutiert. Am Sonntag wurde nach dem Morgenlob und dem Gottesdienst das Thema von den beiden Tagungsleitern Monsignore Domvikar Harald Scharf und  Diakon Walter Bachhuber weiter vertieft. Sie gingen dabei auf die weltweite Situation, hier insbesondere in den ärmeren Ländern ein. Nach einem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten sich die Teilnehmer  von der gelungenen und äußerst interessanten Veranstaltung aus Johannisthal.

Marienoktavwoche

Die Marienoktavwoche in der Klosterkirche fand von 03.12.-10.12.17 statt. Der Gottesdienst am Freitag, 08.12.17 wurde mitgestaltet von der MMC.