Kategorie-Archiv: Fest

Bischofsbesuch in Nabburg

Am 18.10.23 nahm die MMC Pfreimd mit Fahnenabordnung am Bischofsbesuch teil. Um 19 Uhr fand der Pontifikalgottesdienst in der Pfarrkirche Nabburg statt. Anschließend war Begegnung mit Bischof Rudolf Voderholzer im Jugendwerk Nabburg.

Titularfest der Barbara – Bruderschaft

Am 03.09.23 übernahmen Männer aus der MMC bei der Prozession nach dem Gottesdienst zum Titularfest der Barbara-Bruderschaft auf dem Eixlberg das Tragen des Himmels. Vor der Lorettokapelle wurde wieder ein kleiner Altar aufgebaut und geschmückt.

Fronleichnam

Für das Fronleichnamsfest 2023 wurden von Sodalen der MMC zum Schmücken der Stadtpfarrkirche kleine Birken aus dem Kirchenwald geholt. An Fronleichnam übernahm die MMC ab 06:30 Uhr wieder den Aufbau des 3. Altars beim Jugendheim. Bei der Prozession übernahmen Männer aus der MMC das Tragen von Lautsprecher, Laternen und Himmel.

Hauptfest am 19.03.2023

Maria als Fürsprecherin

Den Höhepunkt des Vereinsjahres bildet bei der MMC Pfreimd das jährliche Hauptfest, an welchem heuer Pfarrer Markus Ertl die Festpredigt hielt.

Bereits um 1805 wurde in Pfreimd die Marianische Männerkongregation gegründet. 1980 wurde sie sogar als eigenständige Kongregation anerkannt und steht so in einer Reihe mit Altötting, Regensburg, Amberg und Cham. Auch zum diesjährigen Hauptfest versammelten sich viele Männer in der Pfarrkirche, um ein sichtbares Zeichen ihres Glaubens zu setzen.

Pfarrer P. Georg Parampilthadathil, Ruhestandsgeistlicher Josef Most und der Hauptzelebrant, Pfarrer Markus Ertl aus Wernberg-Köblitz, widmeten sich in ihren Betrachtungen der Gottesmutter. Am Laetare-Sonntag, an welchem sich die Sodalen heuer zu ihrem Hauptfest trafen, wird die Stille der Fastenzeit durch die Vorfreude auf Ostern unterbrochen.

Dazu passend stellte der wortgewandte Prediger Ertl in seiner Festpredigt Maria als Fürsprecherin ins Zentrum seiner Betrachtungen und erläuterte am Beispiel Mariens, wie man heute in seinem Leben die Nachfolge Gottes leben kann. „Ist Maria Maria heute als Fürsprecherin heute überhaupt noch notwendig?“, fragte Pfarrer Ertl die zahlreich erschienenen Sodalen. Zwar ließe sich Gott durch niemanden übertreffen, aber durch die Sünde des Menschen verschleiere sich oftmals der Blick auf Gott. In dieser Lage sei Maria als Fürsprecherin, die den Weg zurück ebne, immer noch not-wendig. Ertl ermutigte die Männer der Kongregation andere Menschen immer wieder neu durch ihr Beispiel anzustecken, den Weg zum Glauben und zu Gott zu finden.

Bei der Nachmittagsandacht war das Gotteshaus bis gut gefüllt. Sodalen aus Saltendorf, Neunaigen und Rottendorf legten mit den Sodalen aus Pfreimd ein beeindruckendes Zeugnis der Marienverehrung ab. Zum Gedenken an die acht verstorbenen Mitglieder der MMC Pfreimd entzündete Präfekt Johann Leipold Kerzen am Altar. Neu konnte Präfekt Alois Kleierl nach intensiver Suche fünf Männer, unter ihnen auch 3. Bürgermeister Norbert Auer, aufnehmen.

Eine Reihe von Sodalen gehören bereits seit Jahrzehnten zur MMC. Ihnen gratulierten die Präfekten und dankten für die langjährige Verbundenheit. Seit 60 Jahren stellen sich Andreas Kick, Josef Kräckl und Josef Reil unter den Schutz der Gottesmutter. 50 Jahre gehören Alois Biehler, Johann Eger, Josef Eichinger, Anton Hanauer, Ludwig Kerscher, Heribert Most, Albert Pamler, Josef Pamler und Johann Pröls zur MMC. Seit 40 Jahren halten Josef Lautenschlager und Johann Leipold der Kongregation die Treue. 25 Jahre Sodalen sind: Georg Holzgartner, Gerhard Pamler, Peter Pradel, Josef Richthammer und Hermann Schönberger.

Traditionell fand das Hauptfest mit einer eucharistischen Prozession durch die Straßen der Landgrafenstadt ihren Abschluss. Angeführt wurde diese durch „Bayrisch Blech“, die auch das Te Deum eindrucksvoll intonierten und nach dem Gottesdienst beschwingt am Marktplatz aufspielten.

Titularfest der Barbarabruderschaft

Zum Titularfest der Barbarabruderschaft am Eixlberg gestaltete die MMC die eucharistische Prozession, übernahm das Tragen des Himmels und das Vorbeten während der Prozession. Im Vorfeld wurde ein kleiner Altar vor der Lorettokapelle aufgebaut.

Jubiläum 75 Jahre Kolping Pfreimd

Am Jubiläum 75 Jahre Kolping Pfreimd am 24.07.2022 beteiligte sich die MMC am Festgottesdienst um 9 Uhr in der Pfarrkirche und anschließend am Festzug mit Fahnenabordung. Es wurde auch das Grillen von Steaks und Bratwürsten in der Zeit von 10 bis 20 Uhr übernommen.

Fronleichnam

Nach coronabedingter zweijähriger Zwangspause beteiligte sich die MMC heuer wieder an der Fronleichnamsprozession der Pfarrei mit Fahnenabordnung und Madonna.

Einweihung des restaurierten Feldkreuzes mit anschließender feierlicher Maiandacht

Am Sonntag, den 29.05.2022, wurde in Ziegelhäuser von Stadtpfarrer und Präses Pater Georg das unter der Regie der MMC Pfreimd aufwendig restaurierte Feldkreuz im Rahmen einer feierlichen Maiandacht gesegnet und eingeweiht. Trotz schlechter Wetterprognose nahm eine stattliche Anzahl Gläubiger daran teil.

Anschließend fand eine kleine Bewirtung mit Dotscherln, Knackern und kalten Getränken statt, die von den Teilnehmern gut angenommen wurde. Der Erlös von 200 € geht als Spende an die Ministranten der Pfarrei Pfreimd als finanzielle Unterstützung für das anstehende Zeltlager.

Hauptfest am 27.03.2022

Ein Marianischer Mensch sein. Demütig, geerdet und nicht abgehoben, so stellt Pfarrer Josef Irlbacher das Idealbild eines Menschen dar, der den Beispiel Mariens folgt und so Gott in den Mittelpunkt stellt.

Den beeindruckenden Höhepunkt des Jahres bildet das Hauptfest. Bereits um 1805 wurde in Pfreimd die Marianische Männerkongregation gegründet. 1980 wurde sie sogar als eigenständige Kongregation anerkannt und steht so in einer Reihe mit Altötting, Regensburg, Amberg und Cham. Auch zum diesjährigen Hauptfest versammelten sich viele Männer in der Pfarrkirche, um ein sichtbares Zeichen ihres Glaubens zu setzen.
Pfarrvikar Robin Kuzhivelil, Pfarrer Josef Most und der Hauptzelebrant, Pfarrer Josef Irlbacher aus Schnaittenbach, widmeten sich in ihren Betrachtungen der Gottesmutter. Am Laetare-Sonntag, an welchem sich die Sodalen heuer zu ihrem Hauptfest trafen, wird die Stille der Fastenzeit durch die Vorfreude auf Ostern unterbrochen. Dazu passend stellte der wortgewandte Prediger Irlbacher in seiner Festpredigt das Angelus-Gebet ins Zentrum seiner Betrachtungen und erläuterte am Beispiel Mariens, wie man heute als „Marianischer Mensch“ in seinem Leben die Nachfolge Gottes leben kann. So hört ein Gläubiger die Ansprache Gottes, die leise und unerwartet erfolge, „zum Beispiel durch den bittenden Blick eines Menschen“, so Pfarrer Irlbacher. Eine weitere Eigenschaft sei die Demut und Erdverbundenheit. „Denn überall, wo Menschen die Bodenhaftung verlieren, da wird es gefährlich, was man aktuell an Putin sieht“. Gott sei immer bei den geerdeten Personen, die dann ihr Ja zur Nachfolge sprächen und im Alltag die Botschaft Jesu weitergeben.
Bei der Nachmittagsandacht war das Gotteshaus bis auf den letzten Platz gefüllt. Sodalen aus Saltendorf, Neunaigen und Rottendorf legten mit den Sodalen aus Pfreimd ein beeindruckendes Zeugnis der Marienverehrung ab. Zum Gedenken an die 14 verstorbenen Mitglieder der MMC Pfreimd entzündete Präfekt Johann Leipold Kerzen am Altar. Neu konnte Alois Kleierl nach intensiver Suche zehn Jungmänner, unter ihnen auch Pfarrer Josef Most, aufnehmen.
Eine Reihe von Sodalen gehören bereits seit Jahrzehnten zur MMC. Ihnen gratulierten die Präfekten und dankten für die langjährige Verbundenheit. Seit 70 Jahren stellt sich Franz-Xaver Most und seit 60 Jahren Johann Meißner unter den Schutz der Gottesmutter. 50 Jahre gehört Johann Armer zur MMC. Seit 40 Jahren halten Josef Hägler und Gerhard Paulus der Kongregation die Treue. 25 Jahre Sodalen sind: Peter Babl, Wolfgang Kurz und Präfekt Anton Richthammer.
Traditionell fand das Hauptfest mit einer eucharistischen Prozession durch die Straßen der Landgrafenstadt ihren Abschluss. Angeführt wurde diese durch „Bayrisch Blech“, die auch das Te Deum eindrucksvoll intonierten und nach dem Gottesdienst beschwingt am Marktplatz aufspielten.

Teilnahme an der 69. Männer– und Familienwallfahrt auf den Fahrenberg

“Wir ziehen zur Mutter der Gnade” spielte die
Trachtenkapelle Waldthurn unter der Leitung von Josef Pflaum senior zum Fest Mariä Geburt am Freialtar am Fahrenberg. Viele Gläubige waren am vergangenen Sonntagvormittag bei besten Wetterbedingungen Richtung Heiligen Berg der Oberpfalz betend unterwegs, um die Geburt der Gottesmutter Maria zu feiern. Darunter war traditionell auch wieder eine kleine Pilgergruppe von der Marianischen Männerkongregation Pfreimd.

Die Wallfahrer sammelten sich bei der 69. Männer- und Familienwallfahrt – dem vierten Fahrenbergfest – zu ihrer letzten Etappe an der Pfarrkirche in Waldthurn. Diakon Janusz Szubartowicz führte die betenden Fußpilger zum Gipfel des Fahrenberg. Schließlich tauchten sie in den Rosenkranzweg ein und bewältigten den steilen Anstieg bis zur Wallfahrtskirche auf dem 801 Meter
hoch liegenden Berg.

Der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz begrüßte den Regensburger Domvikar und Diözesanmännerseelsorger Harald Scharf als Hauptzelebranten, sowie die beiden Diakone Walter Bachhuber aus Regensburg und Janusz Szubartowicz (Waldthurn).

Scharf meinte, dass dieser herrliche Festtag ein Geschenk sei und erörterte in seiner Predigt das Motto: “…lass uns eins werden…”. Heute gehe ein Riss durch diese Welt, ob in Afghanistan, Israel oder auch
Afrika. Viele Menschen sehnen sich nach mehr Frieden, Einheit und Freiheit. Oft herrsche in der Welt eine erpresserische Maschinerie. Jedem von uns sollte klar sein, dass wir zu den 20 Prozent der Bevölkerung in der Welt gehören, denen 80 Prozent gehören. Darin stecke ein großer Auftrag. Viele in der Welt würden gerne ihre mit unseren Problemen eintauschen. Die seit fast zwei Jahren andauernde Coronapandemie habe auch bei uns so manchen Riss bis in die Familie hinein verursacht, auch hier sei die Einheit vielfältig
gefährdet. Ein Riss sei auch durch Naturkatastrophen, aber auch durch die 2000-jährige Kirchengeschichte entstanden, die Christenheit ist zerrissen, durch große und kleine Spaltungen uneins.

Aber man soll nicht verzagen, Gott lässt uns nicht allein. “Wenden wir uns an Maria, die Wegfährtin Gottes, die die Risse der Welt heilt und die Knoten des Lebens löst. Maria hilf und bitte für uns bei Gott, dass alle eins sind”, war der flammende Aufruf des Predigers.