Kategorie-Archiv: Ausflug

Großes Interesse an MMC Kapellen-/Marterlwanderung

Am ersten Maifeiertag konnte MMC Präfekt Kleierl zur Kapellen – und Marterlwanderung, durchgeführt von der Marianischen Männerkongregation Pfreimd, sehr viele Interessierte begrüßen.
Angefangen bei der bekannten Gschmiertenkapelle, ging es zum eher unbekannten Haasmarterl am Perschner Weg aus dem Jahre 1926. Weiter ging die kurze Wanderung zu größeren gemauerten Marterln an der Hirtenstraße, wo zu Fronleichnam immer ein Evangelium gelesen wird, und zum Dreifaltigkeitsmarterl am Steinernen Steig. Nach der Besichtigung der um 1719 von Pfreimder Handwerkern erbauten Nepomuk Kapelle, besuchten alle Teilnehmer zum Abschluss noch die bekannte Pfreimder Lourdesgrotte. Schmuckstück der im Mai 1899 eingeweihten Kapelle, ist die Darstellung der hl. Jungfrau in der aus Tuffstein nachgebildeten Felsengrotte. Die Marienstatue spendete damals der Initiator des Grottenbaus, Stadtpfarrer Karl Ritter von Hilgen. Leider verstarb dieser kurz vor der Einweihung der Kapelle. Die Lourdesgrotte wird heute von Pfreimder Bürgern gerne besucht. Mit einem Gebet endete eine interessante Erkundung der Flurdenkmäler.

Teilnahme an den Männerbildungstagen im Haus Johannisthal

„Mit Heldensagen die Seele nähren und zu reifen Entscheidungen finden“ lautete das Thema bei den Männerbildungstagen im Exerzitienhaus Johannisthal unter der Leitung von Domvikar Harald Scharf, an dem auch dieses Jahr wieder eine Gruppe von der Marianischen Männerkongregation Pfreimd teilnahm. Referent war Herr Josef Kratschmann von der Fachstelle Seniorenpastoral, Regensburg.

Besonders in gesellschaftlich unruhigen Zeiten sehnen sich viele Menschen nach Vorbildern. Die Geschichte und auch die Bibel belegen diesen Zusammenhang. In der Literatur wird diesbezüglich oft von dem „Muster der Heldenreise“ gesprochen, das helfen kann, schwierige Situationen zu bewältigen. In vielen Sagen, Geschichten und Märchen wird das Handeln solcher Personen beschrieben. Bei den Männerbildungstagen wurde anhand solcher Erzählungen überlegt, warum sie so faszinierend und wie sie für unser eigenes Leben bedeutsam werden können und ob auch das Leben Jesu unter diesem Blickwinkel uns noch mehr Geborgenheit schenken kann.

Mit einem Gottesdienst und gemeinsamen Mittagessen ging ein interessanter Einkehrtag zu Ende.

MMC Pfreimd besucht IGL Agrartechnik

Die Marianische Männerkongregation Pfreimd besichtigte mit etwa 30 Personen die Firma Igl Agrartechnik im neuen Gewerbegebiet in Nabburg. Nach der Begrüßung gab Firmenchef Günter Igl, unterstützt von seinen Söhnen Alexander und Leonhard, einen kurzen Einblick in die Geschichte und das Konzept der neu gegründeten Firma. Da Igl Agrartechnik ausschließlich Produkte des Herstellers Krone vertreibt und wartet, ist das in kürzester Zeit errichtete Gebäude sowie das gesamte Firmengelände auf die Produkte dieses Herstellers abgestimmt. Bei der Firma Igl Agrartechnik wird bewusst auf andere Marken verzichtet, dafür wird für die Maschinen des Herstellers Krone ein höchst professioneller Service angeboten. In der Haupterntesaison steht das komplette Team der Firma für schnelle und kompetente Hilfe 24 Stunden sieben Tage die Woche zur Verfügung. Beim anschließenden Rundgang durch die Firma konnten die Besucher auch einen Blick in das Innere der großen Feldhäcksler werfen. Günter Igl erklärte dem staunenden Publikum auch die neuesten elektronischen Errungenschaften der Häcksler. Die Maschinen können mittlerweile recht genau feststellen wieviel an welchem Ort geerntet wurde und der Landwirt kann die Güte seines Bodens recht genau abschätzen und damit die Aussaat optimieren.
Die MMC Pfreimd bedankt sich nochmals bei der Firma IGL Agrartechnik für die höchst interessante Führung.

71. Männer- und Familienwallfahrt Fahrenberg – von Maria zu Gott führen lassen

Rundum Sonnenschein war am vergangenen Sonntag bei der 71. Wallfahrt der Männer- und Familien der nördlichen Oberpfalz zum Fest Mariä Geburt am Fahrenberg angesagt. Der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz begrüßte den Regensburger Domvikar Harald Scharf als Hauptzelebranten, die beiden Diakone Walter Bachhuber aus Regensburg und Janusz Szubartowicz (Waldthurn) sowie die vielen Gläubigen.
Unter der Federführung von Diakon Szubartowicz zogen zuvor die betenden Fußpilger von Waldthurn aus zur Fahrenbergkirche. Die meisten älteren Gläubigen wählten aber die Fahrt mit dem Auto zur Wallfahrtskirche. Abordnungen der Marianischen Männerkongregationen aus Pfreimd, Nabburg, Waldthurn, Vohenstrauß, Speinshart und Kemnath/Stadt sowie auch der Katholische Männerverein Weiden waren zur Fahrenbergwallfahrt gekommen.
Gemeinsam zogen die Fahnenabordnungen unter den Klängen des einleitenden Liedes der Trachtenkapelle Waldthurn, vom Kirchenportal mit dem „Wir ziehen zur Mutter der Gnade“ ein.

Pfarrer Norbert Götz begrüßte für die Pfarrei St. Sebastian Waldthurn die Gläubigen: „Haben wir heute an Mariä Geburt ein offenes Ohr und lassen wir uns von Maria zu Gott führen”, sagte Götz. Domvikar Harald Scharf meinte in seiner Predigt, dass Maria den Menschen die Tür zum Erlöser öffnet. In der Kirche müsse gesprochen werden. “Liebe den Sünder und hasse die Sünde” sprach der Geistliche und forderte auf, die Türe zu jeden Menschen zu öffnen.
Am Nachmittag schloss der Festtag mit einer feierlichen Marienandacht.

Halbtagesausflug / Wallfahrt nach Burgtreswitz und Moosbach

Bei einem Interessanter Nachmittagsausflug der Männerkongregation Pfreimd am vergangenen Samstag wurde den rund 50 Teilnehmern bei einer Führung zunächst die Geschichte von Schloss Burgtreswitz vermittelt. Nach der Burggründung im 12. Jahrhundert durch die Grafen von Sulzbach, war das Schloss ab 1272 auch Sitz der Wittelsbacher. Später Pflegeamt und bayerisches Hochgericht. Ab dem 19. Jahrhundert Ökonomie und Schlossbrauerei. Seit 1984 ist es Eigentum des Marktes Moosbach.

Zum geselligen Teil ging es anschließend ins Cafe Eger, Moosbach. Die Wieskirche „zum gegeißelten Heiland“ war der zweite Höhepunkt des Ausflugs. BGR Ruhestandspfarrer Most erläuterte Entstehung und Ausstattung der berühmten Wallfahrtskirche. Aus einer Feldkapelle im Jahre 1746 mit dem Gnadenbild des gegeißelten Heiland, wurde später aufgrund starken Pilgeransturms, die Wieskirche erbaut. Im Jahr 1752 bei der Einweihung, wurde dann das Gnadenbild feierlich überführt. Innenarchitektur und Einrichtungen, teils in Barock, teils in Rokoko wurden von einheimischen Künstlern geschaffen. Kernstück ist der Hochaltar mit der Kreuzigungsgruppe, sowie das stilvolle Gehäuse mit der gnadenreichen Figur des gegeißelten Heilands. Zum Abschluss wurde gemeinsam ein Wallfahrtsgottesdienst gefeiert.

Marterlwanderung

An Christi Himmelfahrt, 18.05.23, nahmen ca. 40 Interessierte an einer von der MMC organisierten und durchgeführten Marterlwanderung rund um Pfreimd teil. Treffpunkt war die Grünanlage am Naabweg beim Steinernen Marterl. Von dort ging es weiter nach Untersteinbach und über den Eixlbergrundweg nach Ziegelhäuser. Beim restaurierten Flurkreuz wurde eine Getränkepause eingelegt. Anschließend ging es weiter über Iffelsdorf zurück nach Untersteinbach. Dort endet die Wanderung beim Glockenstuhl. Bei herrlichem Wetter wurde an jeder der 7 Stationen ein kurzes Gebet geprochen und MMC Präfekt Alois Kleierl erläuterte die Geschichten und Hintergründe, die sich hinter den unscheinbar am Wegesrand stehenden Marterln und Flurdenkmäler verbergen.

70. Männer- und Familienwallfahrt 2022 zum Fahrenberg

Von Waldthurn aus zogen letzten Sonntag betend und singend viele Wallfahrergruppen, darunter auch Fußwallfahrer der Männerkongregation Pfreimd, auf den Fahrenberggipfel. Wegen der doch etwas nassen Wetterprognosen wurde der Festgottesdienst zu Mariä Geburt, verbunden mit der 70. Männer- und Familienwallfahrt kurzerhand von der ursprünglich vorgesehenen Feier am Freialtar in die Wallfahrtskirche Fahrenberg „Mariä Heimsuchung“ verlegt. Von der Empore aus umrahmte die Trachtenkapelle Waldthurn die Festmesse musikalisch.
Der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz begrüßte in der vollbesetzten Kirche neben dem Regensburger Männerseelsorger, Domvikar Harald Scharf als Hauptzelebranten und Diakon Walter Bachhuber aus Regensburg, alle Gläubigen aus nah und fern.
Bachhuber meinte in seiner Predigt, man müsse sich in der heutigen Zeit über viele Sachen Sorgen machen, z.B. Krieg, Klima, Strom, Heizung aber auch über die Zukunft der Kirche. Das Gnadenbild Mariens in der Fahrenbergkirche stehe trotz Einschuss am Hals kerzengerade und aufrecht mit Jesus am Herzen. „Maria ist vollkommen selbstlos, wer sie feiert, feiert Jesus Christus“, so Bachhuber. Die Menschen müssen sich von Gott in die Arme nehmen lassen und zu ihm und seiner Liebe zurückkehren. Am Nachmittag klang der Festtag mit einer Marienandacht aus.

Diözesanmännerwallfahrt von Waldthurn zum Fahrenberg

Die Männerwallfahrt zum Fahrenberg hat an Anziehungskraft nichts verloren. Viele Gläubige waren am vergangenen Sonntagvormittag, 08.09.19, bei besten Wetterbedingungen Richtung Heiligen Berg der Oberpfalz betend unterwegs, um die Geburt der Gottesmutter Maria zu feiern. Aus der ganzen Region sammelten sich bei der 67. Männer- und Familienwallfahrt – dem vierten Fahrenbergfest – viele Wallfahrer zu ihrer letzten Etappe an der Pfarrkirche in Waldthurn. Schon traditionell nahm auch von der MMC Pfreimd eine Pildergruppe teil. Der feierliche Festgottesdienst am Freialtar, mit dem Regensburger Domvikar Harald Scharf als Hauptzelebranten, war wieder ein beeindruckendes Erlebnis.

Scharf erörterte in seiner Predigt die Voraussetzungen die es braucht, um sich ein Jünger Jesu Christi nennen zu können. Grundvoraussetzungen seien Taufe und Firmung. Es genüge nicht, ein bisschen mit Jesus Christus und ab und zu ihm zu folgen. „Wir müssen uns den Lebensstil von Jesus zu eigen machen. Es muss ein unbedingtes „Ja“ zu Jesus sein. Diese extreme Konsequenz könne im Leben auch Wirklichkeit werden, dem evangelischen Pastor Dietrich Bonhoeffer und auch Pater Maximilian Kolbe hat dies das Leben gekostet. Christus zu folgen könne auch heute noch eine todernste Sache sein. „Keine Glaubensgemeinschaft wird so verfolgt wie das Christentum“. Das klare JA zu Christus könne auch ein Nein zum Nächsten sein, wenn beispielsweise ein junger Mann sich für die Berufung als Priester gegen den Willen seiner Eltern entschließt.  Scharf nannte Franz von Assisi und Nikolaus von der Flüe als Beispiele, die uneingeschränkt Jesus Christus folgten. „Gott sagt uns mit jedem Tag neu, dass wir mutig und zuversichtlich unser Alltagskreuz im Vertrauen auf Maria auf uns nehmen sollen“. Scharf meinte, man könne sich auf die Worte verlassen: „Habt keine Angst und fürchtet euch nicht, denn ich bin alle Tage bis zum Ende der Welt bei euch“.

Wallfahrt / Ausflug nach Bad Kötzting und die Wallfahrtskirche Weissenregen

47 MMC Mitglieder und Interessierte beteiligten sich an der diesjährigen Wallfahrt/Tagesausflug der MMC Pfreimd nach Bad Kötzting und zur Wallfahrtskirche Weissenregen.  Abfahrt war am 15.06.19 um 7.30 Uhr am Volksfestplatz.

Am Vormittag erfuhren die Teilnehmer bei einer geführten Besichtigung der Kötztinger Kirchenburg und des Pfingstrittmuseums den geschichtlichen Hintergrund der jahrhundertealten Tradition des Kötzitinger Pfingstrittes. Er geht auf das Gelöbnis eines Priesters zurück, der mit Hilfe seiner tapferen Begleiter den Räubern im Wald entkommen ist. Er wird jedes Jahr am Pfingstmontag abgehalten und führt die ca. 800 Teilnehmer von der Bad Kötztinger Kirchenburg zur Nikolauskirche in Steinbühl.

Anschließend wurde bei einer Führung in einer Whisky-Destillerie Coillmor zunächst die Entstehung des Bavarian Single Malt Whiskys und anderer Schnäpse und Liköre ausführlich erklärt und dann im Verkaufsraum der edle Tropfen auch verkostet, sowie die Gelegenheit zum Einkauf wahrgenommen. Nach dem Mittagessen im schattigen Biergarten des Lindner Bräu ging es mit dem Bus weiter zur barocken Wallfahrtskirche Weissenregen mit Kirchenführung und anschließendem Wallfahrtsgottesdienst, den der mitgereiste Präses Pater Georg zelebrierte.
Bevor man um 17 Uhr wieder zur Heimfahrt aufbrach, beschloss eine gemütliche Einkehr zu Kaffee und Kuchen im Berggasthof „Zur Klause“ den interessanten Ausflugstag.

Männerwallfahrt auf den Fahrenberg

Die MMC Pfreimd beteiligte sich auch heuer wieder mit neun Mitgliedern an der Männerwallfahrt auf den Fahrenberg.

Idealer kann eine Wallfahrt nicht sein. Viele Gläubige waren am vergangenen Sonntag bei besten Wetterbedingungen Richtung Heiligen Berg der Oberpfalz betend unterwegs,
um die Geburt der Gottesmutter Maria zu feiern. Aus der ganzen Region sammelten sich bei der 66. Männer- und Familienwallfahrt – dem vierten Fahrenbergfest – die Wallfahrer zu ihrer
letzten Etappe an der Pfarrkirche in Waldthurn. Diakon Janusz Szubartowicz führte die betenden Fußpilger, die unter anderem aus Weiden, Pfreimd, Waldthurn, Störnstein, Vohenstrauß und Wilchenreuth kamen, zum Gipfel des Fahrenberg.
Der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz begrüßte den Regensburger Domvikar Harald Scharf als Hauptzelebranten, die beiden Diakone Walter Bachhuber aus Regensburg und Janusz Szubartowicz sowie die vielen Gläubigen am Freialtar.
Abordnungen der Marianischen Männerkongregationen bis aus Speinshart, Ebnath und Kemnath/Stadt waren mit ihren Bannern zur 66. Männerwallfahrt angereist.
„Sie kommen direkt aus der Nachbarschaft“, begrüßte Pfarrer Götz die Blaskapelle Waldkirch. Unter der Leitung von Bernhard Träger eröffneten die Musikerin und ihre zehn Musikerkollegen
mit dem „Wir ziehen zur Mutter der Gnade“ und erbauten mit ihrem Spiel die Pilger während des Festgottesdienstes musikalisch.
Scharf stellte in seiner Predigt sehr intensiv den Sonntag als den Tag dar, der Christus eigen sei. Sehr kritisch durchleuchtete er, welche Bedeutung der Sonntag für jeden einzelnen in der heutigen Zeit habe. „Der Rückzug der Gottesdienstbesucher und der profitorientierte Sonntag nimmt zu“. Gedenke, dass du den Sabbat heiligst sei ein Gebot Gottes.
Der siebte Tag in der Woche, den Gott uns bewusst geschenkt habe, sei für die Gläubigen zur Feier des Gottesdienstes und durch Arbeitsruhe zur Erholung von Körper, Geist und Seele da.
„Wer absichtlich den Gottesdienst versäumt begeht eine Sünde“. Ab Sonntag solle kulturelles, familiäres und christliches Leben stattfinden. „Die richtige Mitte des Sonntags ist Christus“.