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Teilnahme an den Männerbildungstagen des Bistums im Haus Johannisthal

„Besser beten möchte ich können“ lautete das Thema letztes Wochenende bei den Männerbildungstagen im Exerzitienhaus Johannisthal, an dem auch dieses Jahr wieder eine Gruppe von der Marianischen Männerkongregation Pfreimd teilnahm. Referent Josef Kratschmann von der Fachstelle Männerseelsorge Regensburg erläuterte in seinen Vorträgen eindrucksvoll Arten, Strukturen und Inhalte eines Gebets. Er zeigte auf, wie durch das Beten eine Verbindung zu Gott gehalten wird und wie Körper, Seele und Geist uns dabei unterstützen. Jesus ist uns Brücke, Vorbild und Gegenüber beim Beten.

Mit einem Gottesdienst und gemeinsamen Mittagessen ging ein interessanter Einkehrtag zu Ende. 

Generalversammlung

Christsein glaubwürdig leben

Die Marianische Männerkongregation ist die zweitälteste Gemeinschaft in Pfreimd. Obwohl sie schon 222 Jahre besteht sind ihre Ziele und Ausrichtung so zeitgemäß und jung wie eh und je. Ein Beleg dafür war die Generalversammlung.

Anders wie bei den anderen Vereinen findet die Generalversammlung der Marianischen Männerkongregation nur alle drei Jahre statt. Aus diesem Grund umfasste der Tätigkeitsbericht des Präfekten Alois Kleierl den Zeitraum 2019 bis 2022. Der Willkommensgruß des Präfekten galt Präses Georg Parampilthadathil, Pfarrvikar Joseph Vembadamthara, Pfarrer Josef Most, Pastoralreferent Andreas Hartung, Pfarrgemeinderatssprecher Tobias Weber, Ehrenpräfekt Fritz Leipold und Bürgermeister Richard Tischler.
Zu Beginn der Generalversammlung gedachten die Sodalen den 32 in diesem Zeitraum verstorbenen Mitgliedern. Durch 27 Neuaufnahmen konnte diese Lücke fast gänzlich geschlossen werden. Heute zählt die Kongregation 360 Mitglieder, die sich dem benediktinischen Grundsatz „bete und arbeite“ verschrieben haben. An oberster Stelle steht jedoch die Verehrung der Gottesmutter.
In seinem Bericht verwies Kleierl auf zahlreiche Arbeitseinsätze in denen die Pfarr- und Klosterkirche, der Franziskuskindergarten, oder der Pfarr- und Klostergarten verschönert und instandgesetzt wurden. Zwei Beispiele hierfür waren ein Arbeitseinsatz, bei welchem der Kirchturm von Taubenkot gereinigt wurde und die Restaurierung des Feldkreuzes in Ziegelhäuser. Insgesamt wurden weit über 100 Stunden an Arbeitskraft eingesetzt. Besonders dankte der Präfekt den rüstigen Rentnern, die immer wieder ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellten.
Das zweite Standbein, das Beten, findet im monatlichen Rosenkranzgebet, bei den Maiandachten, den großen Hauptfest am vierten Fastensonntag, Kreuzwegen oder den sonstigen kirchlichen Festen ihren Ausdruck. Einen festen Platz im spirituellen Jahresangebot der Kongregation bilden die Teilnahme an den Männereinkehrtagen in Johannisthal und die Wallfahrt auf den Fahrenberg.
Bei gemeinsamen Zusammenkünften und Ausflügen wird die Geselligkeit gepflegt oder in interessanten Vorträgen der geistige Horizont erweitert. Gerne werden auch die Sodalen in Rottendorf, Saltendorf oder Neunaigen besucht. Mit Spenden in Höhe von 3200 Euro wurden gemeinnützige Einrichtungen unterstützt.
Für die Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in Pfreimd sowie für die Arbeitseinsätze und Spenden dankten Bürgermeister Richard Tischler und Pfarrgemeinderatssprecher Tobias Weber. „Die MMC ist nicht der größte Verein in Pfreimd, aber gewiss der rührigste“, so Weber. Pfarrer Georg Parampilthadathil überbrachte den Dank der Pfarrei Pfreimd und lobte die Bereitschaft der Sodalen, ihren Glauben in der Öffentlichkeit zu leben, auch wenn das nicht immer einfach sei.
Turnusgemäß stand die Neuwahl der Vereinsführung an. Einstimmig wurden Alois Kleierl, Anton Richthammer und Hans Leipold in ihren Ämtern als gleichberechtigte Präfekten bestätigt. Das Protokollbuch führt auch weiterhin Wolfgang Reger, und Wolfgang Kurz ist für die Kassengeschäfte ver-antwortlich. In den Marianischen Rat wurden Josef Richthammer, Hans Scharf, Konrad Kiener, Jakob Mutzbauer, Christian Schönberger und Thomas Scharf gewählt. Die Fahnenabordnung besteht aus Franz Wilhelm, Thomas Scharf, Josef Richthammer und Albert Mutzbauer. Kassenprüfer wurden Karl Hirmer und Hans Bartmann.
Zum Ende der Versammlung dankte Alois Kleierl dem Sodalen Hans Armer, der insgesamt 10 Jahre als treuer und zuverlässiger Fahnenträger beziehungsweise Fahnenbegleiter der MMC treue Dienste geleistet hat.

Einblicke bei Sennebogen

Bei einer Betriebsbesichtigung am 7.10.22 im Unternehmen Sennebogen, Werk Wackersdorf, organisiert von der Marianischen Männerkongregation Pfreimd, erhielten die rund 26 Teilnehmer interessante Einblicke in den Fertigungsprozess von Baggern und Materialumschlagmaschinen von 20 bis 120 Tonnen. Damals, vor 70 Jahren angefangen mit kleinen Seilzugbaggern, heute ein weltweit führender Maschinenhersteller an fünf bayerischen Standorten mit ca. 2000 Beschäftigten.
Kundenbestellungen von Maschinen aller Art und Größe werden mittels Händlernetzwerk im Hauptwerk Straubing entgegengenommen und im Werk Wackersdorf von den ca. 500 beschäftigten Mitarbeitern gefertigt. An den zwei Fertigungslinien verlässt ca. alle zwei Stunden eine neue Maschine die Produktionshalle. Kundenwünsche zur Produktion, wie z.B. Kühlschrank im Führerhaus, Sonderlackierungen, Rundumkamera oder Antrieb mit Elektromotor sind dabei keine Seltenheit.
MMC Präfekt Kleierl bedankte sich mit einen kleinen Präsent bei Herrn Schmitt für die Durchführung der Besichtigung.

Kreuzweg

Am Palmsonntag, 10.04.22 fand um 15 Uhr der traditionelle Kreuzweg der Männerkongregation auf den Kalvarienberg statt.

Einkehrtage

Die geplanten Einkehrtage in Johannisthal vom 14. bis 15.01.22 mussten aufgrund der Corona Pandemie leider abgesagt werden.

Herbstwanderung

Am 18.09.21 organisierte die MMC eine Rundwanderung am Kulm mit Besteigung des Aussichtsturmes. Treffpunkt war um 14:30 Uhr am Parkplatz unter der Autobahnbrücke beim Egerhof. Bei richtigem Bilderbuchwetter nahmen 10 Personen daran teil. Unterwegs wurde im Biergarten des Gasthauses Kulm zu einer Brotzeit eingekehrt. Der Rückweg führte über den „Teufelsgraben“ zum Ausgangspunkt.

Maria im Mittelpunkt der Maiandacht

In der vollbesetzten Stadtpfarrkirche hielt am Sonntag die Marianische Männerkongregation die letzte feierliche Maiandacht ab.

Im Mittelpunkt der Gebetstexte, die von den Präfekten der MMC vorgetragen wurden, stand Maria, die als einfaches Mädchen vor über 2000 Jahren den Lauf der Geschichte mehr beeinflusste als die Großen des Weltgeschehens. Sie war offen und ansprechbar auch für das Unerwartete – nämlich für Gott. Keiner hört Gott unmittelbar, aber Maria unterscheidet unter vielen Stimmen und erkennt Gottes Stimme. Maria ein begnadeter Mensch, nicht zu übersehen – aber dennoch  ein Mensch. Sie weiß genau: Wenn Gott um einen Menschen wirbt, will er ihn ganz. Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie du es gesagt hast.

Musikalisch umrahmt wurde die Maiandacht mit Marienliedern vom Geschwisterduo Fischer. Im Namen der MMC bedankte sich Präfekt Kleierl am Schluss bei Anna und Verena Fischer mit einem kleinen Präsent für die wunderbare musikalische Gestaltung mit Geige und E-Piano.

Spende der Männerkongregation

Neben dem MMC Hauptsitz Pfreimd kommen viele treue Mitglieder der Marianischen Männerkongregation auch aus der Umgebung von Saltendorf, Neunaigen und Rottendorf. Daher unterstützt die MMC Pfreimd von Zeit zu Zeit diese Gemeinden finanziell bei anstehenden Renovierungen bzw. die Anschaffung kirchlicher Gegenstände. So wurden an die Kirchenpfleger von Pfreimd (für liturgiesche Gewänder),   Saltendorf (zwei Messbücher), Neunaigen (tragbarer Lautsprecher) und Rottendorf (Wegsanierung Pfarrhof – Kirche), insgesamt 1200 Euro gespendet.

von links Herr Piehler (Rottendorf), Herr Gebhard (Pfreimd), Präses Pater Georg, MMC Präfekt Alois Kleierl und ganz rechts Herr Kastner (Neunaigen),
Herr Mutzbauer (Saltendorf) nicht auf dem Bild.

Teilnahme an der 68. Männer– und Familienwallfahrt auf den Fahrenberg

Letzten Sonntag begrüßte der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz zu Beginn des Festgottesdienstes am Freialtar alle Wallfahrer und Gläubigen mit Familien, besonders aber Weihbischof Reinhard Pappenberger. In seiner Predigt erinnerte der Weihbischof an den Festtag Mariä Geburt am 8. September. Es wäre doch viel verloren, so sagte er, wenn der Geburtstag Mariens nicht gefeiert werde. Als Mutter wisse Maria immer was fehlt. Bei Tränen, Not oder auch bei Abschied. Besonders das Menschsein hänge sehr stark an der Mutter. Wir dürfen zuversichtlich sein, dass Gott da ist, und Sorge trägt für alle Menschenskinder, egal welchen Alters. „Ihr könnt euch darauf verlassen, ich bin immer da“, habe Jesus Christus gesagt. Pappenberger ergänzte, dass durch diese Aussage der Mensch im Auge seines Schöpfers viel wert sein müsse.

Unter den zahlreichen Fusswallfahrern, bei herrlichem Wetter, war traditionell auch eine kleine Pilgergruppe von der Marianischen Männerkongregation Pfreimd, in sicheren Abstand, vertreten.