Teilnahme an der 68. Männer– und Familienwallfahrt auf den Fahrenberg

Letzten Sonntag begrüßte der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz zu Beginn des Festgottesdienstes am Freialtar alle Wallfahrer und Gläubigen mit Familien, besonders aber Weihbischof Reinhard Pappenberger. In seiner Predigt erinnerte der Weihbischof an den Festtag Mariä Geburt am 8. September. Es wäre doch viel verloren, so sagte er, wenn der Geburtstag Mariens nicht gefeiert werde. Als Mutter wisse Maria immer was fehlt. Bei Tränen, Not oder auch bei Abschied. Besonders das Menschsein hänge sehr stark an der Mutter. Wir dürfen zuversichtlich sein, dass Gott da ist, und Sorge trägt für alle Menschenskinder, egal welchen Alters. „Ihr könnt euch darauf verlassen, ich bin immer da“, habe Jesus Christus gesagt. Pappenberger ergänzte, dass durch diese Aussage der Mensch im Auge seines Schöpfers viel wert sein müsse.

Unter den zahlreichen Fusswallfahrern, bei herrlichem Wetter, war traditionell auch eine kleine Pilgergruppe von der Marianischen Männerkongregation Pfreimd, in sicheren Abstand, vertreten.

Ernennung der Sodalen Hans Eichinger und Xaver Most zu Ehrenmitgliedern im Rahmen der letzten feierlichen Maiandacht

Xaver Most und Hans Eichinger sind seit Jahrzehnten für die Marianische Männerkongregation in vorderster Reihe aktiv dabei. Bei der letzten feierlichen Maiandacht wurden sie für ihren Einsatz zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Die Corona-Pandemie hat das Vereinsleben fast zum Stillstand gebracht. Auch die Marianische Männerkongregation in Pfreimd musste ihr traditionelles großes Hauptfest Mitte März ausfallen lassen. Hier wären auch die Aufnahmen und die Ehrungen von langjährigen Sodalen auf dem Programm gestanden, darunter auch die Ernennung von zwei neuen Ehrenmitgliedern. Um wenigstens diese zu vollziehen, nutzte die MMC die letzte Maiandacht in der Pfarrkirche um das Lebenswerk von Xaver Most und Hans Eichinger im Dienste der Kongregation im größeren Rahmen zu würdigen.

Präfekt Alois Kleierl blickte auf die beeindruckenden Lebensleistungen zurück. So trat Hans Eichinger vor fast 50 Jahren der MMC Pfreimd bei und beteiligte sich rege und zuverlässig an allen Veranstaltungen, wie den Männereinkehrtagen in Johannisthal, den Monatsrosenkränzen mit anschließenden Vereinstreffen. Groß herauszuheben aber ist seine immer unentgeltliche Mithilfe bei Arbeitseinsätzen sowie Reparaturen in kirchlichen Gebäuden, sowie Einrichtungen und Gegenständen in der Pfarrei. Alles was aus Holz war reparierte er geschickt, bastelte und fertigte auch Neues an, nichts war für ihn unmöglich. 21 Jahre war Hans Eichinger zudem Beisitzer im Marianischen Rat. Desweiteren übte er von 2004 bis 2016 ein Amt in der Fahnenabordnung der MMC als Träger oder Begleiter aus.

Xaver Most ist seit 68 Jahren ein treuer Sodale und seitdem ein steter Rosenkranzbeter und Teilnehmer am Monatstreff. Ebenso nahm er bei den jährlichen Männereinkehrtagen in Johannisthal teil, um dort auch beim abendlichen Beisammensein in geselliger Runde schöne Stunden zu erleben. Ab dem Jahr 2001 bis Ende 2019, bis zu seinem 86. Lebensjahr war Xaver Most ein immer zuverlässiger Fahnenbegleiter sowie auch Fahnenträger der Männerkongregation. Auch schlechtes Wetter oder große Kälte konnten ihn davon nicht abhalten. Immer wenn er als erster am Treffpunkt war, und alle anderen fehlten noch, dann kam sein goldener Spruch: „kummt aba koina mehr, wou san`sn wieda alle“.

Unter dem Applaus der Gottesdienstteilnehmer konnten die Präfekten Alois Kleierl und Johann Leipold zusammen mit Präses P. Georg die beiden Ehrenurkunden überreichen. Anschließend gab Alois Kleierl noch die Namen der neuen Sodalen der MMC Pfreimd bekannt, die im März in die Kongregation aufgenommen wurden: Fabian Christoph, Robert Fröhler, Tobias Käsbauer, Rudolf Schönberger, Manfred Wellner, Gerhard Deinzer, Siegfried Galli, Andreas Richthammer und Reinhard Weber.

Jubiläen bei der MMC Pfreimd

Für 25jährige Mitgliedschaft:
Gottfried Blank, Johann Hausmann, Josef Hausmann, Georg Kick, Josef Mutzbauer, Josef Pösl
Für 40jährige Mitgliedschaft
Paul Adam, Andreas Gschrey, Johann Hartinger, Siegmund Hochleitner, Georg List, Klaus Melcher, Josef Ruidisch, Christoph Schnabel, Helmut Tischler
Für 50jährige Mitgliedschaft
Johann Luber, Franz-Xaver Paulus

Vortrag im Gasthaus Wilder Mann zum Thema: „Was im Notfall zu tun ist“

Die Marianischen Männerkongregation hatte in Kooperation mit der KEB Schwandorf zu einem Vortrag zum Thema: „Was ist zu tun im Notfall“ in den Gasthof Wilder Mann geladen.

Referent des Abends war Herr Helmut Kramer aus Stulln, ehemaliger Berufssoldat, jahrzehntelanger Rettungssanitäter beim BRK und Fachausbilder bei den Johannitern.

Herr Kramer informierte bei der mit ca. 40 Teilnehmern sehr gut besuchten Veranstaltung in einem interessanten, sehr anschaulichen Vortrag, was bei einem Notfall zu tun ist.

„Stellen sie sich vor, sie werden nachts wach und neben ihnen ist es seltsam ruhig. Sie machen das Licht an und stellen fest, ihr Partner atmet nicht mehr! Er hat blaue Lippen und evtl. Ohrläppchen und rührt sich nicht mehr. Das wichtigste ist dann, sofort die 112 zu wählen und einen Notruf abzusetzen.“ so Referent Kramer.

Die Rettungsleitstelle braucht dann genaue Informationen, also eine Beschreibung der Situation, z. B. er ist blass, zittert, bekommt keine Luft, ist nicht ansprechbar, oder er kann sich zeitlich und räumlich nicht orientieren usw. Das sogenannte Meldebild entscheidet dann, wer kommt.

Nach der Alarmierung ist es wichtig, sich bemerkbar zu machen. Oft vergeht wertvolle Zeit mit der Suche nach dem richtigen Haus. Also Rollo auf, Licht an, 5-10 Minuten nach Alarmierung möglichst ein Einweiser auf die Straße, damit die RTW Besatzung weiß, wo sie hin muss. Wichtig in dem Zusammenhang ist auch am Haus gut von der Straße aus sichtbar, eine Hausnummer anzubringen.

Ist der Notarzt vor Ort, macht er sich zunächst ein Bild von der Situation, eine sogenannte Sofortanamnese. Dazu braucht er wichtige Informationen zum Gesundheitszustand es Patienten. Da man selber in der Situation oft unter Stress steht, kommt es oft vor, dass einfache, aber wichtige Sachen nicht mehr einfallen. Zu diesem Zweck ist es sinnvoll, sich z.B. in der Apotheke eine so genannte Notfalldose zu besorgen. Der darin befindlichen Fragebogen mit wichtigen Infos zur Person, wie Alter, Religion, Blutgruppe, Allergien, Krankheiten, Medikamentenplan, usw. kann dann in Ruhe ausgefüllt werden. Damit die Dose im Notfall auch aufgefunden wird, hat es sich bewährt, diese im Kühlschrank aufzubewahren und einen Aufkleber an der Haustür und einen am Kühlschrank anzubringen. Dann weiß der Notarzt oder Sanitäter, dass eine Notfalldose vorhanden ist.

Herr Kramer empfahl den Anwesenden auch, sich beim Landratsamt Schwandorf einen sogenannten Notfallordner zu besorgen. Darin befinden sich wichtige Unterlagen, wie z. B. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, usw. für den Fall, dass man seine Angelegenheiten infolge eines Unfalls oder einer Erkrankung selber nicht mehr regeln kann.
Zum Schluss ging Herr Kramer noch kurz auf Erste Hilfe Maßnahmen, z.B.  bei starken Blutung oder wenn keine Atmung vorhanden ist, ein. Hier ist zu versuchen, mit einem Druckverband die Blutung zu stillen bzw. eine Herzdruckmassage durchzuführen, bis der Rettungsdienst vor Ort ist.

Zum Schluss bedankte sich Präfekt Kleierl beim Referenten, Herrn Kramer, für den sehr interessanten und aufschlussreichen Vortrag mit einem kleinen Präsent.

 

Teilnahme an den Männerbildungstagen des Bistums im Bildungshaus Johannisthal

Am 18./19.01.2020 fanden die diesjähringen Männerbildungstagen des Bistums im Bildungshaus Johannisthal bei Windischeschenbach mit dem Thema: „Hauptsach  g`sund, Warum sterben Männer früher?“ statt. Auch eine Gruppe der Marianischen Männerkongregation Pfreimd nahm wieder daran teil.

Nach der Zimmerzuweisung, Kaffee und Begrüßung durch den Direktor des Hauses Johannisthal  Regionaldekan Manfred Strigl sowie den Verantwortlichen für die Männerbildung Domvikar Harald Scharf und Diakon Walter Bachhuber  begann die erste Einheit  der Bildungstage. Pastoralreferent Josef Kratschmann referierte über das Thema „Hauptsach g’sund“. Der Referent erklärte zuerst  die Bereiche Körper, Seele und Geist, die  zwar unabhängig sind und auch von verschieden Spezialisten behandelt werden, dennoch aber zusammen gesehen werden müssen. „Tu deinem Körper was Gutes, damit deine Seele darin gern wohnt.“
Das Zusammenspiel von Leib, Seele und Geist und deren Heilung  erläuterte er nach Sebastian Kneipp und dessen fünf Säulen: Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Ordnung. Hierbei ging er auf den Aspekt der Ordnung näher ein: „Oft konnte ich den Kranken erst helfen, nachdem ich Ordnung in ihre Seele gebracht habe.“ Dabei ist die Ordnung für jeden Bereich und jeden Menschen unterschiedlich.  Dieses Thema wurde am Sonntag unter einem eher religiösen Gesichtspunkt, wie der Frage nach dem Leid oder dem Gesichtspunkt der Versöhnung – wie zum Beispiel Perlen, die aus Verletzungen entstehen – weiter vertieft.
Wie immer gab es auch zu aktuellen kirchlichen Fragen, wie dem Priestertum verheirateter Männer und der angeblichen Stellungnahme des emeritierten Papstes Benedikt XVI dazu, neueste Informationen und angeregte Diskussionen. Auch der gesellige Teil am Abend soll nicht unerwähnt bleiben.

Monatsrosenkranz

Am 14.01.20 fand um 18.30 Uhr der Rosenkranz mit hl. Messe für verstorbenen Sodalen Galli in der Stadtpfarrkirche mit anschließendem Monatstreff der Mitglieder im Gasthaus Wilder Mann statt.